(Blaptica dubia)


 

Argentinische Info

Als Lebendfutter geeignet für

  • Vogelspinnen
  • Skorpione
  • Echsen
  • Leguane
  • Agamen
  • Warane
  • Skinke
  • Frösche
  • Ameisen

Info: Ein großer Vorteil dieser Art ist, dass man die jungen und adulten Tiere in einem Behälter halten kann, da die Eltern ihre Jungen nicht fressen.


Argentinische Waldschabe

Die Argentinische Waldschabe (Blaptica Dubia) kommt wie der Name schon sagt aus dem Argentinischen Raum und deren angrenzenden Ländern. Die Schaben sind nachtaktive Tiere und leben hauptsächlich im Unterholz. Man sollte ihnen jedoch einen Tages- und Nachtrhythmus bieten und sie nicht in ständiger Dunkelheit halten.

Die Männchen im ausgewachsenen Zustand, an den Flügeln zu erkennen, werden bis zu 40 mm, wobei die reine Körperlänge ohne Flügel ungefähr 35 mm beträgt. Die Weibchen sind etwas größer und an ihren Flügelstummeln und ihrer glänzenden schwarzbraunen Grundfärbung zu erkennen. Die argentinische Waldschabe hat eine Lebenserwartung von bis zu 1,5 Jahren. Bei dieser Schabe handelt es sich um die am häufigst gezüchtete Art und das beliebteste, zum Einsatz, kommende Lebendfutter bei Reptilienhaltern und Züchtern.

Vorsicht: Sollten euch ausgewachsene Männchen beim Füttern herunterfallen werde diese versuchen den Sturz mit ihren Flügeln abzufangen und legen so schnell mal 1 bis 2 Meter zurück.


Aufzucht

Die Waldschaben sind ovovivipar (lebendgebärend), das bedeutet dass die Weibchen die Eikapsel bis zum Schlüpfen der Jungtiere in einer Genitaltasche mit sich herum tragen. Aus einer Oothek schlüpfen alle 7 Wochen ca. 15 – 30 Jungtiere. Bei optimalen Temperaturen und genügend hochwertigem Futter sind die Tiere nach wenigen Wochen ausgewachsen und geschlechtsreif.

Als optimale Temperatur für die Schaben empfehle ich zur Zucht 26-30 °C, unterhalb dieser Temperatur zeigen die Tiere zu wenig Fortpflanzungsaktivitäten. Vorsicht ist geboten bei zu warmen Temperaturen. Ab 34 °C Dauertemperatur kann es passieren, dass sie in eine Wärmestarre verfallen und dies zum Tode führt.

Bis zum Verfüttern empfehle ich die Waldschabe bei Zimmertemperatur (21–23 °C) zu halten. Man kann sie auch auf Terrarien stellen, sollte aber unbedingt Plastik- oder Glasbehälter verwenden, die mit Lüftungsschlitzen (Maschenweite kleiner 2 mm) ausgestattet sind, um ein Überhitzen zu vermeiden.

Die Waldschaben sind Allesfresser, die Obst und Gemüse lieben. Kartoffeln, Nudeln, Löwenzahn, Karotten, Bananen, Äpfel, Salate, Champignons, Mais, Fischflocken, Melone, Hunde- oder Katzentrockenfutter werden auch nicht verschmäht.

Achtung: Auch wenn diese Art an keinen glatten Wänden klettern kann, empfehle ich trotzdem einen Deckel mit Lüftungsgitter aus Edelstahlgaze mit Maschen nicht größer als 2mm zu verwenden.

 

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