(Acheta domesticus)


 

 

 

 

 

 

Als Lebendfutter geeignet für

  • Vogelspinnen
  • Skorpione
  • Echsen
  • Leguane
  • Agamen
  • Warane
  • Skinke
  • Dendrobaten
  • und viele viele mehr.

Info: Kleine Tiere fängt man am besten mit einem Schlauch, indem man sie einfach ansaugt. Ein Tuch vor dem Mundstück oder ein kleiner Behälter zwischen dem Schlauch verhindert das ungewollte verschlucken.  

Eine Federstahlpinzette ist jedoch die bessere Variante!


Heimchen

Das Heimchen (Acheta domesticus) ursprünglich aus Afrika stammend, mittlerweile jedoch weltweit anzutreffen, stammt aus der Familie der echten Grillen und bevorzugt Feuchtigkeit und Wärme von 25-30° C.

Sie sind wohl eines der bekanntesten Futtertiere, welches am häufigsten an Terrarientiere verfüttert wird.

Die gelb- bis graubraunen Tiere haben eine schwarze Zeichnung und werden bis zu 20mm groß und besitzen körperlange Antennen.

Die Weibchen erkennt man an der etwa 15mm langen, nadelförmigen Legeröhre. Bei männlichen Tieren entstehen die Zirpgeräusche oder auch Stridulation genannt, durch Bewegung der Vorderflügel gegeneinander.

Heimchen tragen 2 Paar Flügel, die zusammenfaltbaren Hinterflügel dienen ihnen dabei zum Fliegen.

Vorsicht: Heimchen sind extrem schnell und verkriechen sich in die kleinsten Ritzen.

In der Wohnung entlaufene Tiere können schnell zur Plage werden!

Bei etwa 25-30°C können sich Heimchen ideal fortpflanzen. Zur Paarung lockt das Männchen mit langen, lauten Zirpen das Weibchen an. Dieses legt zwei bis drei Tage nach der Paarung mit ihrem Legestachel ca. 100 Eier in feuchte Erde. So werden in mehreren Legeperioden hintereinander mehrere hundert Eier abgelegt. Je nach Temperatur schlüpfen die Larven nach 5 -25 Tagen. Bis die Tiere sich zum Imago häuten dauert es je nach Temperatur und Futter ca. 3 Monate. In dieser Zeit werden bis zu 14 Larvenstadien durchlaufen.

Heimchen sind lichtscheue und nachtaktive Tiere, tagsüber verstecken sie sich an schattigen Plätzen. Sie sind Allesfresser und ernähren sich von pflanzlicher aber auch tierischer Nahrung. Ihren Wasserbedarf decken sie in der Regel durch Aufnahme von Nahrungsmitteln mit hohem Wassergehalt.

Gerne angenommen werden Gemüse- und Haferflocken, Weizenkleie, Legemehl, sowie frisches Gemüse und Obst. Eine Dochttränke wird auch angenommen.


Achtung: Aufzucht und Haltungsboxen sollten ausbruchssicher sein und mit Metallgaze verschlossen werden. Stoff ist ungeeignet da dieser durchgebissen wird!

Im ausgewachsenen Zustand, an den Flügeln zu erkennen, werden sie bis zu 30mm wobei die reine Körperlänge ohne Flügel ungefähr 25 mm beträgt. Die Weibchen sind etwas größer und an ihren Flügelstummeln zu erkennen. 

 

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